Wunder geschehen immer wieder. Manchmal muß man nur genauer hinsehen, manchmal ist es aber auch viel mehr. Angefangen hat alles damit, das ich fühlte da muss mehr sein. Und nur alle 5 Wochen zum Gottesdienst für Groß und Klein war es auch nicht. Da fehlte immernoch etwas. Ich konnte aber nicht beschreiben was es war. Schließlich kam ich mit Florian zu einer Stillgruppe und lernte Melanie Meyer kennen. Sie war hier die Stillgruppenleiterin. Bei einer Unterhaltung, die sie mit einer anderen jungen Mutter führte bekam ich schließlich mit, das es sich um etwas christliches handelte und fragte nach. So erfuhr ich von den Sylter Hauskreisen und war schon am folgenden Sonntag da zum Gottesdienst. Hier war es so ganz anders als in den Landeskirchen. Irgendwie fröhlich. Man konnte die Anwesenheit Jesus richtig spühren. Nach dem Gottesdienst gab es ein sehr interessantes Gespräch mit Petra und Wolfgang Knuth, den Leitern dieser Gemeinde, und im Anschluß dieses Gesprächs lies ich mich bekehrt, das heißt den Glauben angenommen. Das heißt nun keinesfalls das alles nur noch superleicht und superschön läuft. Nein, aber Jesus gibt einem immer wieder die Kraft die man braucht. Nicht lange danach musste ich erfahren wie sehr ER wirklich hilft. Die eigene Familie ist aktiv gewurden und hat mir meinen Sohn Pascal weg genommen. Ohne der Gemeinde und vor allem Jesus hätte ich das wohl nicht überstanden.
Frühling 2004 In eben dieser Gemeinde lernte ich auch Kalle und Birgitt kennen - und mit ihnen Dänemark. Wir fuhren vom Campingplatz in Jels zum Kattegatcenter in Grennaa. Aber wir gingen natürlich nicht die Rochen, Haie, etc. kucken, ohne vorher noch mit unseren Hunden gelaufen zu sein. Auch Kalle und Birgitt haben einen Hund, Bounty, und wir hatten zu dem Zeitpunkt drei Sheltiedamen - Chiara, Laila und Alina. Nachdem wir eine schöne Zeit im Kattegatcenter bei Hai, Rochen und co. verbracht haben, waren nun erstmal die Hunde dran ausgiebig am Strand zu toben. Auch wir genossen es am Wasser. Kalle warf für Bounty einen Stock, als plötzlich Alina hinter ihm im Sand lag und nur noch schrie. Und dabei hatte Kalle sich doch noch umgesehen, aber eben nur in Florians Höhe. Alina lag schreiend da und blutete aus der Nase. Sofort legten wir alle die Hände auf Alina und beteten. Florian stand daneben, die anderen Hunde sprangen bellen um uns herum. Auf Alinas Nase war ein richtiger Knubbel. War sie gebrochen? Birgitt fiel ein vorhin beim reinfahren in die Stadt etwas von einer Tierklinik gelesen zu haben und Kalle und ich machten uns mit Alina auf den Weg. Wir fanden die Tierklinik auch aber es war keiner mehr da. Und auf unseren Notruf hin kam auch nach längerem Warten niemand. Inzwischen hatte Alina sich beruhigt und ich bot ihr Wasser und Leckerchen an. Sie nahm beides. Schließlich fuhren wir zurück um Birgitt, Florian und die anderen Hunde zu holen und machten uns auf den Weg nach Jels. Beim ersten Spaziergang am folgenden Tag kamen wir mit den Hunden an den See. Hier war Sandund Gehölz. Alina kam, sah und schrie. Dann drehte sie um und lief ein Stück in die Richtung, aus der wir gekommen waren. Sie blieb stehen, schrie weiter, kam aber nichtmehr. Sie wollte hier weg und wir folgten ihr. Verbindet sie das Wasser und dan Sand mit dem Schmerz? Oh Gott, dachte ich, wir wohnen doch auf einer Insel! Wieder beteten wir für Alina. Und bevor es am folgenden Tag zurück nach Sylt gehen sollte wollte ich es wissen. Es ging nochmals an den Jelser See. Sand, Gehölz, Wasser. Bounty und Laila waren ganz normal am toben, Chiara schnupperte umher - und Alina? Sie lief tatsächlich gemeinsam mit Laila auf das Wasser zu und mit den Beinen rein, so wie immer. DANKE, JESUS! |